{"id":489,"date":"2023-02-21T13:49:13","date_gmt":"2023-02-21T13:49:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.laendlemaus.at\/?page_id=489"},"modified":"2023-03-05T08:06:06","modified_gmt":"2023-03-05T08:06:06","slug":"ueberblick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.laendlemaus.at\/index.php\/ueberblick\/","title":{"rendered":"\u00dcberblick"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-cover alignfull is-light is-style-default titleimg tw-stretched-link\" style=\"min-height:250px;aspect-ratio:unset;\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim-0 has-background-dim\"><\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 200vw,(max-width: 1920px) 100vw,1920px\" class=\"wp-block-cover__image-background wp-image-518\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/siebenschlaefer.jpg\" style=\"object-position:39% 17%\" data-object-fit=\"cover\" data-object-position=\"39% 17%\"\/><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<h1 class=\"title wp-block-heading\">\u00dcberblick<\/h1>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns wrapper is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kleins\u00e4uger und ihre Bedeutung im \u00d6kosystem<\/h1>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 33%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block\">Nagetiere (Rodentia)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"block\">Die gr\u00f6\u00dfte Ordnung der S\u00e4ugetiere umfasst 2.277 Arten bzw. 42 Prozent der S\u00e4ugetierfauna. Entsprechend unterschiedlich ist ihre Lebensweise: Unter ihnen finden sich Bodengeher, Schnelll\u00e4ufer, H\u00fcpfer, Springer, W\u00fchler, Gr\u00e4ber, Schwimmer, Kletterer und Gleitflieger. Ein gemeinsames charakteristisches Merkmal sind ihre 2 st\u00e4ndig nachwachsenden Schneidez\u00e4hne des Ober- und Unterkiefers.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/waldmaus.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-346 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 33%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block\">Spitzmausartige (Soricomorpha)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"block\">Ausgehend von genetischen Untersuchungen stellt diese Ordnung eine neue taxonomische Gliederung der fr\u00fcheren Insektenfresser (Eulipotyphla) dar. Danach z\u00e4hlen heute Maulw\u00fcrfe (Talpidae) und Spitzm\u00e4use (Soricidae) zur Ordnung der Spitzmausartigen (Soricomorpha) und Igel (Erinaceidae) zur Ordnung der Igelartigen (Erinaceomorpha). Auch wenn Spitzm\u00e4use und Maulw\u00fcrfe maus\u00e4hnlich erscheinen, haben sie mit Nagetieren nur wenige Gemeinsamkeiten. Das auff\u00e4lligste Merkmal ist ihre spitze Schnauze, statt zur Suche nach kleinen Beutetieren eingesetzt wird.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/waldspitzmaus.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-418 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 33%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block\">Igelartige (Erinaceomorpha)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"block\">Die kleine Ordnung umfasst nur 1 Familie (Igel, Erinaceidae) mit 2 Unterfamilien: Stacheligel (Erinaceinae) und die stachellosen Ratten- oder Haarigel (Galericinae). Unsere 2 heimischen Igelarten geh\u00f6ren mit ihren 6.500\u20138.400 Stacheln (verdickte, abgewandelte Haare) am R\u00fccken zu Ersteren. Sie ern\u00e4hren sich wie Spitzm\u00e4use haupts\u00e4chlich von tierischer Kost und besitzen dementsprechende Anpassungen ihres Gebisses.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/igel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-393 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"block\">Lebensweise<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"block\">Kleins\u00e4uger z\u00e4hlen weltweit zu den erfolgreichsten S\u00e4ugetieren. Unter Ihnen finden sich ausgezeichnete L\u00e4ufer (Bsp. Wanderratten), Kletterer (Bsp. Zwergmaus), Gr\u00e4ber (Bsp. Maulwurf) und Schwimmer (Bsp. Bisam). In Hinblick auf die Ern\u00e4hrungsweise werden unsere heimischen Kleins\u00e4uger in zwei Gruppen eingeteilt: Spitzm\u00e4use, Maulw\u00fcrfe und Igel verzehren \u00fcberwiegend tierische Kost (Bsp. Regenw\u00fcrmer, Schnecken, Insekten, Spinnen und andere Kleintiere). Nagetiere fressen zwar ebenfalls Insekten, bevorzugen jedoch Pflanzen (z.B.: Samen von Gr\u00e4sern und Kr\u00e4utern, Triebe, St\u00e4ngel, Wurzeln, Beeren und Obst). Ihre Baue und Nester von Kleins\u00e4ugern befinden sich stets an versteckten Orten. H\u00e4ufig reicht ihnen ein Platz unter dem Moos, im dichten Grasfilz oder in nat\u00fcrlichen Spalten. Feldm\u00e4use und andere grabende Arten legen weitverzweigte Gangsysteme mit verschiedenen Kammern an. Zwergm\u00e4use und Bilche bauen hingegen freistehende Kugelnester aus Gras. K\u00e4lte und Nahrungsmangel erfordern spezielle Strategien zum \u00dcberleben im Winter. W\u00e4hrend Eichh\u00f6rnchen, Echte M\u00e4use und W\u00fchlm\u00e4use Vorr\u00e4te sammeln, halten unsere heimischen Bilche, Igel und die Birkenmaus einen Winterschlaf. Mit dem Herabsetzen der Stoffwechsel- und Bewegungsabl\u00e4ufe meistern sie enorme physiologische Herausforderungen. So sinkt die K\u00f6pertemperatur beinahe bis zum Gefrierpunkt und nur ein Regelmechanismus, der bei kritischen Temperaturen eine W\u00e4rmeproduktion induziert, sch\u00fctzt sie vor dem Erfrieren. Das Fortpflanzungspotential ist bei Kleins\u00e4ugern sehr unterschiedlich. W\u00e4hrend z.B. die Birkenmaus nur 1 Mal im Jahr Nachkommen zeugt, bringen Feldm\u00e4use bis zu 3 Mal j\u00e4hrlich Junge zur Welt. In der Regel k\u00fcmmert sich das Muttertier alleine um den Nachwuchs. Dies beginnt mit der Anlage eines gut isolierten Wurfnestes und endet erst mit dem Selbstst\u00e4ndigwerden der Jungtiere.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleins\u00e4uger und ihre Bedeutung im \u00d6kosystem Nagetiere (Rodentia) Die gr\u00f6\u00dfte Ordnung der S\u00e4ugetiere umfasst 2.277 Arten bzw. 42 Prozent der S\u00e4ugetierfauna. 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