{"id":1527,"date":"2024-02-19T06:54:03","date_gmt":"2024-02-19T06:54:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.laendlemaus.at\/?page_id=1527"},"modified":"2024-02-19T07:15:06","modified_gmt":"2024-02-19T07:15:06","slug":"fotos-von-eichhoernchen-gesucht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.laendlemaus.at\/index.php\/fotos-von-eichhoernchen-gesucht\/","title":{"rendered":"Fotos von Eichh\u00f6rnchen gesucht!"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-cover alignfull is-light is-style-default titleimg tw-stretched-link\" style=\"min-height:250px;aspect-ratio:unset;\"><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim-0 has-background-dim\"><\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 200vw,(max-width: 1920px) 100vw,1920px\" class=\"wp-block-cover__image-background wp-image-393\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/igel.jpg\" data-object-fit=\"cover\"\/><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<h1 class=\"wp-block-heading title\">Fotos von Eichh\u00f6rnchen gesucht!<\/h1>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns wrapper is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mitmach-Aktion: Fotos von Eichh\u00f6rnchen gesucht!<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:auto 31%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"block\">Eichh\u00f6rnchen z\u00e4hlen zu den gern gesehenen G\u00e4sten in unseren G\u00e4rten und werden oft beobachtet. Dennoch ist nur wenig \u00fcber ihr Vorkommen in Vorarlberg bekannt, und es gibt aus einigen Regionen wie den Zentralalpen, dem Gro\u00dfen Walsertal oder dem Arlberg kaum Fundpunkte. Die letzten Meldungen aus diesen Regionen sind dar\u00fcber hinaus bereits \u00fcber 20 Jahre alt. Um mehr \u00fcber das aktuelle Vorkommen des Eichh\u00f6rnchens in Vorarlberg zu erfahren bitten wir, deine Beobachtungen und Fotos auf laendlemaus.at zu melden!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"block\"><strong>Was ist zu tun? <\/strong>Wenn du ein Eichh\u00f6rnchen siehst, melde uns deine  Beobachtung hier: <a href=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/index.php\/funde-melden\/\" data-type=\"page\" data-id=\"156\">&#8230;zum Fundformular<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"block\"><strong>Welche Informationen werden ben\u00f6tigt?<\/strong> Fundort, Datum, Nachweisart und Foto.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"block\"><strong>Warum ist das wichtig? <\/strong>Durch die Fundmeldungen erhalten wir Informationen zur aktuellen Verbreitung des Eichh\u00f6rnchens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"block\"><strong>Was geschieht mit den Daten? <\/strong>Nach einer Validierung durch das Projektteam werden die Fundpunkte in die Datenbank der inatura \u00fcbertragen und wissenschaftlich ausgewertet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"block\"><strong>Tipp: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vogelh\u00e4user sind in den kalten Herbst- und Wintermonaten eine wichtige Unterst\u00fctzung f\u00fcr unsere heimischen Singv\u00f6gel. Wer sich regelm\u00e4\u00dfig an der Beobachtung der gefiederten G\u00e4ste erfreut, dem ist aufgefallen, dass nicht nur V\u00f6gel die Futterstelle nutzen. Vor allem kleine S\u00e4ugetiere sind f\u00fcr das zus\u00e4tzliche Nahrungsangebot dankbar, allen voran das wohlbekannte Eichh\u00f6rnchen.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch die Fra\u00dfspuren an Haseln\u00fcssen verraten die Anwesenheit des Eichh\u00f6rnchens. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber zur Mitmach-Aktion: <a href=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/index.php\/nussjagd\/)\">Auf zur Nussjagd<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Sciurus_vulgaris_c_apodemusOG_web2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1537 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eichh\u00f6rnchen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lebensraum und Lebensweise<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:auto 31%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"block\"> Eichh\u00f6rnchen leben \u00fcblicherweise als Einzelg\u00e4nger in unseren W\u00e4ldern, suchen aber bei geringer Nahrungsverf\u00fcgbarkeit h\u00e4ufig die N\u00e4he menschlicher Ansiedelungen, wo sie naturnahe G\u00e4rten und Parkanlagen als Lebensraum nutzen. Das durch den Menschen gebotene Zusatzfutter (auch in Form von Vogelfutter beim Futterh\u00e4uschen) erm\u00f6glicht es ihnen, diese Umgebungen sogar ganzj\u00e4hrig zu besiedeln. Die Tiere sind im Gegensatz zu vielen anderen Nagetieren streng tagaktiv. Sie erwachen in den Sommermonaten kurz vor Tagesanbruch, ruhen zu Mittag im gesch\u00fctzten Kobel oder an einem anderen deckungsreichen Standort und setzen erst am Nachmittag die Futtersuche fort. Im Herbst sind sie besonders aktiv und nutzen den gesamten Tag um Nahrungsvorr\u00e4te anzulegen und Fettreserven f\u00fcr den bevorstehenden Winter anzufressen. <br> Als Baumbewohner sind Eichh\u00f6rnchen nahezu perfekt im Klettern, Balancieren und Springen. Neben ihrer dynamischen Fortbewegung in der H\u00f6he, welche den Beobachter oftmals Staunen l\u00e4sst, sind sie ebenso gute L\u00e4ufer und erreichen kurzeitig Geschwindigkeiten bis zu 26 km\/h. Mit bis zu 2 m weiten Sr\u00fcngen \u00fcberbr\u00fccken sie auch lange Strecken am Boden schnell und sicher.  <br> Unter ihresgleichen kommunizieren Eichh\u00f6rnchen \u00fcberwiegend visuell: K\u00f6rperhaltung, Kopfposition sowie die Bewegungen der Ohren und des Schwanzes werden zur \u00dcbermittlung von Informationen eingesetzt. Bei Verunsicherung schl\u00e4gt das Tier den Schwanz seitlich, bei einer St\u00f6rung hingegen auf und ab. Wird es ihm letztlich zu viel, klopft es mit den Pfoten auf den Untergrund (Rindenklatschen) und versucht mit sto\u00dfartigen Lauten sein Gegen\u00fcber einzusch\u00fcchtern. Neben der K\u00f6rpersprache und den Laut\u00e4u\u00dferungen informieren Geruchsmarkierungen (Kot, Urin und Dr\u00fcsensekrete) entlang der Laufwege \u00fcber die soziale Position und den Fortpflanzungsstatus eines Individuums.  <br> Einen sichern Ruhe- und Aufzuchtplatz finden Eichh\u00f6rnchen in ihren selbstgebauten Zweignestern (\u201eKobel\u201c genannt) in den Baumkronen oder in passenden Baumh\u00f6hlen. Der Kobel ist rundlich-kugelig und erreicht bis zu 45 cm Durchmesser. Er wird oft \u00fcber einem Vogelnest oder in einer Astgabel errichtet und besteht aus verwobenen Zweigen, Bl\u00e4ttern, Gr\u00e4sern, Moos und anderen Materialien aus der Umgebung.Die Paarungszeit des Eichh\u00f6rnchens beginnt Ende Dezember und endet mit den letzten W\u00fcrfen im August. In der Fortpflanzungszeit k\u00f6nnen h\u00e4ufig wilde Verfolgungsjagden, in welchen sich die Tiere spiralf\u00f6rmig um die St\u00e4mme hetzen, beobachtet werden. 4 bis 10 Tage sp\u00e4ter ist dieses Werben beendet und das Weibchen paart sich mit einem oder mehreren M\u00e4nnchen. Nach 38 Tagen kommen 2-5 Jungtiere zur Welt, welche nach weiteren 6 Wochen den Schutz des solide konstruierten Wurfnests zum ersten Mal verlassen, um mit der Mutter die unbekannte Umgebung zu erkunden.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Sciurus_vulgaris_c_apodemusOG_web4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1536 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schwarz \u2013 Rot \u2013 Grau, was ist da los?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:auto 31%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"block\">Trifft man \u00f6fters auf Eichh\u00f6rnchen, so f\u00e4llt sofort auf, dass die Tiere sehr unterschiedlich gef\u00e4rbt sein k\u00f6nnen: Von \u201eroten\u201c \u00fcber \u201ebraune\u201c zu g\u00e4nzlich schwarzen Tieren reicht die Palette. Hier handelt es sich aber nicht, wie oftmals angenommen, um verschiedene Arten, sondern um Farbvarianten der selben Art: des Europ\u00e4ischen Eichh\u00f6rnchen <em>Sciurus vulgaris<\/em>. \u00dcber die Bedeutung der unterschiedlichen F\u00e4rbungen wurde viel geforscht und ger\u00e4tselt. Eine plausible Theorie besagt, dass die Farben eine Anpassung an die urspr\u00fcnglichen Lebensr\u00e4ume der Tiere darstellen. W\u00e4hren rote Tiere vorwiegend in Eichenw\u00e4ldern lebten und mit ihrer hellen Farbe gut an die Umgebung angepasst waren nutzten die Eichh\u00f6rnchen in den meist h\u00f6hergelegenen und k\u00fchleren Nadelw\u00e4ldern ihre dunkle Farbe sowohl zur Tarnung als auch zur effizienten Aufnahme der Sonnenstrahlung.<br>Da die einstmals gro\u00dffl\u00e4chigen und einheitlichen Waldgebiete mittlerweile durch den Menschen in ein kleinteiliges Mosaik k\u00fcnstlich begr\u00fcndeter Waldst\u00fccke verwandelt wurden, kann man heute alle Farbvarianten in allen m\u00f6glichen Lebensr\u00e4umen antreffen.<br>Aber was hat es mit nun den grauen H\u00f6rnchen auf sich? Hier handelt es sich, der Name ist selbsterkl\u00e4rend, um das Grauh\u00f6rnchen <em>Sciurus carolinesis<\/em>, einen nahen Verwandten unserer Eichh\u00f6rnchen. Grauh\u00f6rnchen wurden aus Nordamerika eingeschleppt und stellen f\u00fcr heimische Populationen eine starke Bedrohung dar, da sie den f\u00fcr das europ\u00e4ische Eichh\u00f6rnchen t\u00f6dlichen Parapox-Virus \u00fcbertragen. Die Tiere sind etwas gr\u00f6\u00dfer und fast doppelt so schwer wie ihre europ\u00e4ischen Verwandten und gef\u00e4hrden vor allem in England die durch jahrzehntelange Jagdtradition ohnehin dezimierten Eichh\u00f6rnchen-Best\u00e4nde. In \u00d6sterreich, Deutschland und Schweiz ist bislang kein Vorkommen des Grauh\u00f6rnchens bekannt. In Norditalien hingegen sind die seit 1948 ausgesetzten Tiere aber bereits etabliert und es bleibt abzuwarten, ob das Grauh\u00f6rnchen es in Zukunft von Italien \u00fcber oder rund um den Alpenbogen auch bis nach \u00d6sterreich schaffen wird, oder nicht.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.laendlemaus.at\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Sciurus_vulgaris_c_apodemusOG_web1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1528 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitmach-Aktion: Fotos von Eichh\u00f6rnchen gesucht! Eichh\u00f6rnchen z\u00e4hlen zu den gern gesehenen G\u00e4sten in unseren G\u00e4rten und werden oft beobachtet. Dennoch ist nur wenig \u00fcber ihr Vorkommen in Vorarlberg bekannt, und es gibt aus einigen Regionen wie den Zentralalpen, dem Gro\u00dfen Walsertal oder dem Arlberg kaum Fundpunkte. 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